EMF 2
Sind EMF-Strahlen
gefährlich?
Was die Wissenschaft heute weiß – und welche Fragen noch offen sind – zur täglichen Belastung durch elektromagnetische Felder.
Belastung rund um die Uhr
Das Smartphone ist fast immer in Reichweite – in der Hosentasche, am Ohr, nachts neben dem Kopfkissen.
Dauerhafte NäheNeue Frequenzbänder
5G nutzt teilweise höhere Frequenzen als frühere Netze. Langzeitdaten zu diesen Bändern sind noch begrenzt.
Offene FragenNicht-thermische Effekte
Einzelne Studien berichten über Effekte auf Schlaf und Zellstress unterhalb der Grenzwerte. Die Ergebnisse sind wissenschaftlich umstritten.
In DiskussionIARC: niederfrequente Felder
Die Krebsforschungsagentur der WHO stuft niederfrequente Magnetfelder (z. B. von Stromleitungen) als „möglicherweise krebserregend“ ein.
Funkstrahlung in Gruppe 2B
Auch hochfrequente Felder, wie sie Smartphones aussenden, werden als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft – auf Basis begrenzter Evidenz.
NTP-Studie (30 Mio. $)
Das US-Toxikologieprogramm findet „klare Hinweise“ auf Herztumoren bei männlichen Ratten unter hoher Ganzkörperbestrahlung.
Ramazzini-Institut
Eine italienische Tierstudie berichtet ebenfalls mehr Herz-Schwannome bei männlichen Ratten – bei deutlich geringerer Intensität.
Neubewertung steht an
Die IARC hat Funkstrahlung auf ihre Prioritätenliste gesetzt. Eine WHO-beauftragte Übersichtsarbeit fand keinen Zusammenhang mit Hirntumoren – die Debatte bleibt offen.
Woher kommt Ihre Belastung?
Entscheidend ist der Abstand. Das eigene Smartphone am Ohr oder am Körper macht den größten Teil der persönlichen Funkbelastung aus – deutlich mehr als Router oder Mobilfunkmast.
Vereinfachte, relative Darstellung. Die tatsächlichen Werte hängen von Gerät, Empfang und Abstand ab.
Schlaf
Einige Studien berichten Veränderungen im Schlaf-EEG. Ob EMF die Melatoninbildung beeinflusst, ist nicht geklärt.
Uneinheitliche StudienlageOxidativer Stress
In Labor- und Tierversuchen wurde vermehrt oxidativer Zellstress beobachtet. Übertragbarkeit auf den Menschen ist offen.
LaborstudienMännliche Fruchtbarkeit
Beobachtungsstudien zeigen teils geringere Spermienbeweglichkeit bei Männern, die ihr Smartphone in der Hosentasche tragen.
BeobachtungsstudienHirntumore
Ältere Fall-Kontroll-Studien fanden bei Vielnutzern erhöhte Werte. Neuere Auswertungen bestätigen das bisher nicht.
In UntersuchungKopfschmerzen & Müdigkeit
Manche Menschen berichten Beschwerden, die sie auf EMF zurückführen. Ein direkter Zusammenhang ist wissenschaftlich nicht belegt.
Berichtete BeschwerdenKinder
Kinder nutzen Smartphones ein Leben lang. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt ihnen vorsorglich, die Belastung gering zu halten.
Vorsorge empfohlenDie aktuelle Beweislage ist besorgniserregend genug, um Vorsorgemaßnahmen zu rechtfertigen.
Bewusster mit dem Smartphone
Nuvora ist für alle, die ihren täglichen Umgang mit dem Smartphone bewusster gestalten möchten.
Nuvora entdeckenDie Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Wenden Sie sich bei gesundheitlichen Fragen an einen Arzt.